Wohnungsbesichtigung: So bereiten Sie sich vor
Bei gefragten Wohnungen entscheidet oft der erste Eindruck. Wer vorbereitet kommt, hat bessere Chancen – und erkennt schneller, ob die Wohnung wirklich passt.
Diese Unterlagen sollten Sie dabeihaben
- Ausgefüllte Mieterselbstauskunft (oft vorab per E-Mail angefragt)
- Einkommensnachweise der letzten drei Monate
- Kopie des Personalausweises – Ausweisnummer und Foto dürfen Sie schwärzen
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des bisherigen Vermieters, falls vorhanden
- Bonitätsauskunft, wenn sie verlangt wird
- Bei Bedarf: Wohnberechtigungsschein (WBS)
Am besten liegen alle Unterlagen als ein sauberes PDF bereit. So können Sie sie direkt nach dem Termin schicken.
Darauf achten Sie in der Wohnung
- Feuchtigkeit: Ecken, Fensterlaibungen und Bad auf dunkle Flecken oder muffigen Geruch prüfen.
- Fenster und Heizung: Schließen die Fenster dicht? Welche Heizungsart gibt es, wie alt ist sie?
- Elektrik: Genug Steckdosen, besonders in Küche und Arbeitsbereich?
- Handyempfang und Internet: kurz testen bzw. nach dem Anschluss fragen.
- Umgebung: Lärm, Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten – am besten auch zu einer anderen Tageszeit anschauen.
Fragen, die Sie stellen sollten
- Wie hoch sind die Vorauszahlungen für Betriebs- und Heizkosten – und wie hoch war die letzte Abrechnung?
- Gibt es einen Energieausweis? (Bei Neuvermietung muss er spätestens bei der Besichtigung vorliegen.)
- Wann ist der Einzug möglich, und was passiert mit Einbauten des Vormieters?
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Im Einzelfall helfen Mieterverein, Hausverwaltung oder eine Anwältin bzw. ein Anwalt.